Erbsachen aus Deutschland können nicht in Dänemark beendet werden. Schon gar nicht mit Erpressung. Da es sich um ein deutsches Erbe handelt ist der Gerichtsstand Deutschland. Alles andere wäre nichtig ! Zumal unter Zwang

Die Notarin fragte die Beteiligten, ob sie oder eine der mit ihr beruflich verbundenen Personen in derselben Angelegenheit bereits außerhalb des Notaramtes tätig war oder ist. Die Beteiligten erklärten, dass dies nicht der Fall sei.

Keine Vertragspartei handelt bei Abschluss dieses Vertrages in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit und damit als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

Die Erschienenen erklärten mit der Bitte um Beurkundung folgenden

Teilerbauseinandersetzungsvertrag.
Vorbemerkung:
Die Beteiligten zu 1 und 2 sind Geschwister. Sie sind gemeinschaftlich Erben nach ihrer gemeinsamen Mutter Anita von Ozenski gem. Erbschein des Amtsgerichts Münster vom 10.11.2014. – AZ: 26 VI 272/14 -.
§ 1 Gegenstand und Grundbuchstand
1.      Gegenstand dieses Teilerbauseinandersetzungsvertrages ist die Eigentumswohnung, eingetragen im Grundbuch von Berlin Charlottenburg Blatt 11748, Bestandsverzeichnis: lfd. Nr. 1, Gemarkung Charlottenburg, Flur 14, Flurstück 1/3 zur Größe von 2.517 qm, verbunden mit dem Sondereigentum an der im Gebäude Akazienallee 47, 49 gelegenen Wohnung Nr. 6.
Die Postanschrift der vorbezeichneten Wohnung lautet: Akazienallee 47/49, 14050 Berlin-Charlottenburg.
2.      Im Grundbuch sind eingetragen:
Abteilung II
Nr. 4 - Nießbrauch für Anita von Ozenski, löschbar bei Todesnachweis
Nr. 5 - Nießbrauch für Britta von Ozenski, löschbar bei Todesnachweis
Nr. 7 - Erbanteil des Herrn Carsten von Ozenski, gepfändet für Kosteneinziehungsstelle der Justiz

Abteilung III
Nr. 3
80.000,00 € Grundschuld für Britta von Ozenski
Nr. 5
3.122,15 € Zwangshypothek am Anteil Heinz von Ozenski zugunsten Rechtsanwalt Rainer W. Menthel, Berlin
Nr. 6
1.341,46 € Anteil Heinz von Ozenski: Zwangssicherungshypothek für Carsten von Ozenski

Die beurkundende Notarin hat den Grundbuchinhalt nicht festgestellt.

siehe Ausschnitt unten Urteil des LG Münster...


Text seitens der auch wieder super schlauen Dr. Bockey !! Obwohl ihr das Urteil aus Münster bekannt ist, dass es keinen Anspruch auf Teilerbauseinandersetzung gibt. 

Kannst ja dem Gericht in Sönderborg mal erklären, warum du den rechtsgültigen Vertrag nicht unterschrieben hast...


Sehr geehrter Herr von Ozenski,
Der Erbauseinandersetzungsvertrag ist am 15.01.2018 verbindlich beurkundet worden. Er bedarf nur noch der Nachgenehmigung Ihrer Schwester. Wenn Ihre Schwester sich entgegen der bisherigen Auffassung dazu entschließen sollte, den Vertrag in der vorliegenden Form zu genehmigen, ist der Vertrag verbindlich. Sollte Ihre Schwester die Nachgenehmigung verweigern, wird die Übertragung des Anteils Ihrer Wohnung über diesen Vertrag nicht stattfinden. Die Entscheidung über die Annahme oder die Nichtannahme des Vertrages liegt also alleine bei Ihrer Schwester. Wir bitten jetzt noch um Ausgleich unserer Rechnung vom 16.01.2018, um die Angelegenheit auch kostenmäßig (zumindest vorläufig) abschließen zu können.
Mit freundlichen Grüßen, Hans-Ulrich Henningsen, Rechtsanwalt


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Sehr geehrte Frau Kollegin Stodian,
im Hinblick auf den Termin, den Carsten von Ozenski morgen um 14:30 Uhr bei Ihnen vereinbart hat, teile ich Folgendes mit:
Die Urkunde vom 15.01.2018, Urkundenrolle Nr. 28/2018 ist so nicht genehmigungsfähig für unsere Mandantin Britta von Ozenski. Es ging nicht um einen Erbauseinandersetzungsvertrag und – entgegen § 2 auch nicht um die Veräußerung des Herrn von Ozenski gehörenden Erbteils an seine Schwester. Vielmehr ging es um die Übertragung des Alleineigentums an der Immobilie Akazienallee 47/49 auf unsere Mandantin Britta von Ozenki und die Teilauseinandersetzung der Erbengemeinschaft bezogen auf diese Immobilie. Eine entsprechende von unserer Mandantin zu genehmigende Urkunde muss die Auflassung enthalten. Es muss eine Auflassungsvormerkung zugunsten unserer Mandantin im Grundbuch eingetragen werden. Carsten von Ozenski muss eine Löschungsbewilligung abgeben bezogen auf die in Abt. III Nr. 6 eingetragene Zwangssicherungshypothek in Höhe von 1.341,46 EUR. Diesen Betrag hat Carsten von Ozenki bereits erhalten im Zuge einer Kontenpfändung gegen den Vater Carsten von Ozenski. Carsten muss die offenen Forderungen der Kosteneinziehungsstelle der Justiz begleichen, damit anschließend die in Abt. II Nr. 7 eingetragene Pfändung des Erbanteils gelöscht werden kann. Der Verkehrswert der Wohnung beträgt nach dem im selbständigen Beweisverfahren eingeholten Sachverständigengutachten 10.000,00 EUR. Die Kosten der Beurkundung bei Ihnen müsste Carsten von Ozenski tragen, die der Genehmigung trägt Britta von Ozenski. Wie besprochen erscheint es sinnvoll, wenn Sie uns zunächst den Entwurf einer etwaigen neuen Urkunde bzw. Nachtragsurkunde zukommen lassen, damit wir die Genehmigungsfähigkeit vorab prüfen können.“

Dr. Bockey


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Sehr geehrte Frau von Ozenski,

im Auftrage unseres Mandanten Carsten von Ozenski antworten wir auf Missverständnisse, die offenbar bei Ihnen aufgetreten sind:
Entgegen Ihrer Ansicht handelt es sich bei der Urkunde der Notarin Dr. Stodian vom 15.01.2018 nicht um einen Entwurf, sondern um einen fertig beurkundeten Erbauseinandersetzungsvertrag. Zur Wirksamkeit bedarf dieser allerdings Ihrer Genehmigung, da Sie vollmachtlos vertreten sind. die Genehmigungserklärung habe ich der einfachheitshalber für Sie vorbereitet, sie ist als Anlage beigefügt. In der Tat geht es hier nur um den Erbanteil Ihres Bruders Carsten. Die weiteren Erbanteile besitzen Sie bereits. Mit der Übertragung des Erbanteils Ihres Bruders Carsten auf Ihren Namen sind Sie Alleineigentümer.
Entgegen Ihrer Auffassung ist eine Auflassungsvormerkung nicht erforderlich, weil ein zu zahlender Kaufpreis hier nicht abgesichert werden kann. Selbstverständlich erhalten Sie den Erbanteil in der Form, wie er jetzt besteht, also mit den eingetragenen Belastungen. Entgegen Ihrer Auffassung fehlt die Auflassung in § 8. Sie befindet sich in der vollständigen Fassung der Urkunde, die jedoch aus Sicherheitsgründen erst dann von der Notarin herausgegeben wird, wenn alle Voraussetzungen für die Umschreibung auf Ihren Namen vorliegen, insbesondere Ihre Genehmigungserklärung vorhanden ist. Der Verkehrswert der Wohnung beträgt nach einem Gutachten aus dem Jahre 2012 10.000,00 €. Der Wertzuwachs wurde hinzugerechnet. Ferner wurden berücksichtigt, dass es hier nur um Erbanteil Ihres Bruders geht, nicht um die gesamte Immobilie. Im Auftrage Ihres Bruders dürfen wir Sie auffordern, die Genehmigungserklärung bei einem Notar Ihrer Wahl zu unterzeichnen und anschließend an die Notarin Dr. Stodian in Niebüll, Gather Landstraße 67, zurück zu schicken, wobei die Rücksendung auch durch den beglaubigenden Notar erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen, gez. Henningsen, Hans-Ulrich Henningsen, Notar

Justiz-Münster, Amtsgericht Münster, Landgericht Münster., Staatsanwaltschaft Münster, Britta von Ozenski, Søren Locher, Advokat Søren Locher, Britta von Ozenski, Retten i Sønderborg, Andrea Bockey, dr. Andrea Bockey, Dr. Andrea Bockey Münster, Justiz Münster,